Konzept

Konzept

In diesem Bereich erfahren Sie alles Wissenswerte zu unserem Pädagogischen Konzept. Es beinhaltet verschedenste Aspekte. Was sie möglicherweise sofort hier interessieren könnte, sind Informationen zum "teiloffenen" Angebotskonzept:

Jedes Kind, das unseren Kindergarten besucht, ist einer der beiden Gruppen zugehörig und findet dort einen geschützten Rahmen zur individuellen Entwicklung. Der Früh- und Spätdienst findet für beide Gruppen gemeinsam in einem Gruppenraum statt. Zumeist sind die Kinder zwischen 08:00 und 15:30 Uhr in ihren Gruppen. Während des Freispiels haben die Kinder  die Möglichkeit, sich abzumelden und an verschiedenen Stellen außerhalb der Gruppe im Haus zu spielen. So können sie zum Beispiel mit den Kindern der anderen Gruppe in Kontakt kommen, Orte des Rückzuges aufsuchen oder sich in dem Mehrzweckraum bewegen. Hier wollen wir den Kindern ermöglichen, sich individuell und kompetent und als Teil der Gemeinschaft zu erleben.

Die Arbeit in festen Gruppen ist uns wichtig, da wir den Kindern Sicherheit geben wollen. Sie haben hier ihren gewohnten, festen Platz, von dem aus sie das Haus explorieren können. Wir wollen den Kindern ein Gefühl der Zugehörigkeit und Verlässlichkeit vermitteln, das sie dazu befähigen soll, sich zu entfalten und zu entwickeln. Klare Regeln, die gemeinsam mit den Gruppen erarbeitet werden, bieten einen Rahmen für das gemeinsame Zusammenleben im Kindergarten.

Ein Tagesablauf, in dem sich feste Strukturen und freies Spiel mit vielen Entscheidungsmöglichkeiten abwechseln, ist Erkennungsmerkmal und Grundstein unserer Arbeit. Dazu Näheres im Punkt „Tagesablauf“.

„Offenes“ Arbeiten ist uns ein Anliegen, weshalb wir Freiheit als Schlüssel zur Selbständigkeit, Raum für Bewegung, Projektarbeit, Partizipation, Inklusion, das Haus als Bildungsraum, das Erleben von Gemeinschaft und das Schaffen einer entspannten Atmosphäre als selbstverständlichen Grundstein unserer Arbeit ansehen. Konkret bedeutet dies, dass wir zum Beispiel gruppenübergreifende Angebote anbieten, außer den Gruppen im Haus weitere Spielorte gestalten und regelmäßig nach den Bedarfe der Kinder umgestalten, den Außenbereich gleichwertig als Bildungsraum sehen und nutzen und natürlich unser soziales Umfeld und den Naturraum unseres Stadtteiles Daglfing als Lernfeld begreifen. (siehe Haug-Schnabel, G., Bensel, J.: Kindergarten heute, wissen kompakt: Offene Arbeit in Theorie und Praxis, Herder 2017)